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Mögliche Fragen

Ist das ein Workshop oder eine Therapie?

Es ist ein Selbsterfahrungs-Workshop basierend auf der theatertherapeutischen Methode. Es ist keine Therapie, das darf ich auch gar nicht anbieten. Der Workshop bietet Teilnehmern die Möglichkeit, hilfreiche Erfahrungen und Entwicklungen zu machen.

Was bedeutet theatertherapeutische Abschluss-Arbeit?

Ich stehe kurz vor dem Ende meiner vierjährigen Ausbildung zum Theatertherapeuten. Der Workshop für Männer ist meine praktische Abschluss - Arbeit. Ich stehe über den Workshopzeitraum hinweg in Austausch mit einer erfahrenen Theatertherapeutin (Supervision). 

Muss ich da gut Theaterspielen können?

Nein. Es geht darum, was Sie persönlich erleben während Sie z. B. eine Rolle spielen - für sich selbst und im Kontakt mit den anderen Teilnehmern. Darin liegt der Wert. Es geht nicht darum, eine schauspielerische "Leistung" zu bringen.

Was für Spiele sind das?

Ich bin interessiert, aber weiß nicht ob das etwas für mich ist - muss ich mitspielen?

Spielen geht nur freiwillig, deswegen gibt es in der Theatertherapie kein "muss". Nicht selten schauen Teilnehmer erstmal zu. Und aktive Teilnahme beginnt schon beim Zuschauen bei Spielen oder Spielszenen. Dann ist man schon innerlich Teil der Situation und macht seine Erlebnisse.

 

Darüber hinaus sind Zuschauer wesentlich für das Spiel und geben häufig die wertvollsten Rückmeldungen.

Ich habe körperliche Einschränkungen

Die Erfahrung zeigt, daß körperliche Einschränkungen in der Regel nicht an der Teilnahme hindern. Bei uns beginnt alles mit innerlichem "in Bewegung geraten", das äußerlichen Ausdruck zur Folge hat. Und der hängt nicht von "körperlich gesund sein" ab.

"Körperliche Einschränkungen" kann natürlich alles bedeuten. Im persönlichen Vorgespräch gehen wir auf Ihre Situation ein, dann werden Sie entscheiden können, ob Sie sich sicher genug fühlen, um den Workshop auszuprobieren.

An wen richtet sich das Angebot?

An jeden Mensch, der sich als Mann empfindet, und Gründe hat sich auf eine neue Erfahrung einzulassen.

 

Einer kommt vielleicht, weil er neugierig ist auf die Möglichkeit, mit anderen Männern gemeinschaftlich eine stärkende Erfahrung zu machen.

Ein anderer hat möglicherweise ein spezielles Anliegen oder ein Thema, das ihn belastet und das er bearbeiten möchte.

Das hat alles seinen Platz im Workshop.

 

Im persönlichen Vorgespräch gehen wir auf die Gründe für Ihr Interesse ein, auch damit ich sie in der gemeinsamen Arbeit berücksichtigen kann. Es ist auch nicht ungewöhnlich, daß sich persönliche Ziele im Verlauf des Workshops verändern.

Muss ich da über "Probleme" reden? Ich weiß nicht ob ich das will.

Im Workshop selbst wird eher über das grade Erlebte beim Spiel und in den Rollen gesprochen. Ob es etwas persönliches hinzuzufügen gibt, entscheidet jeder Einzelne.

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